Buchhaltungssoftware

Buchhaltungssoftware – die Finanzen immer im Blick

21. August 2014

Buchhaltungssoftware

Angebote erstellen, Rechnungen schreiben, Zahlungen online veranlassen und kontrollieren, Belege buchen, Vorsteuer berechnen: Unternehmer und Freiberufler müssen eine große Anzahl Aufgaben aus der Buchhaltung erledigen. Viele Einsteiger im Bereich der Buchhaltung fühlen sich überfordert und von der Vielfalt der Aufgaben geradezu erdrückt. Eine gute Buchhaltungssoftware leistet wertvolle Hilfe bei der Buchführung. Damit sparen Unternehmen die Kosten für den Steuerberater zumindest zu großen Teilen ein, je nach Art und Größe des Unternehmens wird er gar nicht mehr benötigt. Gleichzeitig erhalten Sie als Inhaber oder Freiberufler einen genauen Überblick über die Finanzen.

Buchhaltungssoftware für jeden Bedarf

Software für die Buchhaltung gibt es von vielen Anbietern und für jeden Anspruch. Kostenlose Buchhaltungssoftware bildet die Basis, kostenpflichtige Angebote bieten Ihnen deutlich mehr Informationen zu den verschiedenen Themen und einen engagierten Support. Welches Buchhaltungsprogramm für Ihr Unternehmen geeignet ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Diese Möglichkeiten bietet Buchhaltungssoftware:

  • Angebotserstellung
  • Erstellung und Bearbeitung von Aufträgen
  • Faktura
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung
  • automatisch durchgeführte wiederkehrende Zahlungen
  • Berechnung von Vorsteuer und Umsatzsteuer
  • Verknüpfung der Finanzbuchhaltung mit dem Online-Banking
  • Verknüpfung der Buchhaltung mit den Stammdaten der Kunden
  • Berichtwesen
  • Controlling
  • Planung und Statistik
  • Informationen zu Gesetzesvorgaben, Gesetzesänderungen 2014, Praxisbeispiele etc.

Um das geeignete Buchhaltungsprogramm für Ihren Betrieb zu finden, ermitteln Sie zuerst, welche Anforderungen die Software erfüllen muss.

Eine Buchhaltungssoftware auswählen

  • Sind Sie allein im Betrieb oder haben Sie Angestellte? Immer wenn Beschäftigte im Unternehmen bezahlt werden, reichen keine einfachen Programme für die Buchhaltung aus. Wählen Sie eine Buchhaltungssoftware, die die Möglichkeit zur Lohn- und Gehaltsabrechnung bietet.
  • Bewältigen Sie oder ein einzelner Mitarbeiter allein die gesamte Buchführung? Soll an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig mit der Buchhaltungssoftware gearbeitet werden, benötigen Sie Mehrfachlizenzen.
  • Betreiben Sie Handel oder handelt es sich um ein reines Dienstleistungsunternehmen? Sofern Ihr Unternehmen Waren an- und verkauft, ist es sinnvoll, wenn die Buchhaltungssoftware mit einem Warenwirtschaftssystem verbunden werden kann.
  • Arbeiten Sie als Steuerberater oder Buchhalter? Dann benötigen Sie ein besonders vielseitiges Programm mit vielen Zusatzinformationen und einer engmaschig gepflegten Wissensdatenbank. So bieten Sie den Kunden Ihre Dienste rechtssicher und nach den neusten Entscheidungen an. Besonders sinnvoll ist es, wenn das gewählte Programm für die Buchhaltung mit ERP-Software kompatibel ist.

Mit diesen Überlegungen können Sie die Auswahl der Programme bereits sinnvoll eingrenzen. Sie wissen nun, was Ihr zukünftiges Programm für die Buchhaltung leisten soll. Nun folgen die nächsten Schritte auf dem Entscheidungsweg zur Buchhaltungssoftware:

  • Welche der möglichen Programme passen zum Betriebssystem in Ihrem Unternehmen?
  • Welche Schnittstellen sind erforderlich?
  • Wie gut ist der Support der Buchhaltungssoftware?
  • Findet regelmäßig ein Update statt?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Lassen Sie sich nicht von günstigen Angeboten ködern. Wählen Sie Ihre Buchhaltungssoftware gründlich und mit Bedacht aus. Kostenlose Programme sind für Unternehmen in der Regel nur mit großen Einschränkungen geeignet. Denn neben dem Programm für die Buchhaltung sind ein regelmäßiges Update und ein gut erreichbarer, qualifizierter Support Gold wert. Das aktuelle Wissen um Neuerungen und schnelle Hilfe bei Fragen aller Art sparen Geld und Zeit. Empfehlenswerte Anbieter bieten Ihnen ausführliche Beratung bei der Auswahl der Buchhaltungssoftware und stellen Ihnen das Programm einige Wochen kostenlos zur Probe zur Verfügung. Schulungen der Mitarbeiter und Weiterbildung online sind ebenfalls möglich. Denn nur wenn Sie oder die Mitarbeiter der Buchhaltung in Ihrem Unternehmen gut mit dem Programm zurechtkommen und es Ihren Bedürfnissen entspricht, schöpfen Sie das volle Leistungspotenzial aus.

Das Buchhaltungsprogramm mit der ERP-Software verbinden

Wenn in einem Betrieb ERP-Software genutzt wird, ist es sinnvoll, die Buchhaltungssoftware darin einzubinden. Über die Verbindung zwischen Warenwirtschaft und Buchhaltung können aktuelle Zahlen direkt importiert werden. Für die Bilanz, die Steuererklärung, die EÜR oder die Umsatzsteuervoranmeldung ergibt sich so eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis. Auch die betriebswirtschaftliche Auswertung geht leichter von der Hand und alle Prozesse im Unternehmen lassen sich durch die Verknüpfung schnell aufbereiten und beurteilen. Damit erleichtert die Buchhaltungssoftware noch stärker die Optimierung von Prozessen und den Überblick über die finanzielle Lage im Unternehmen. Es ist vorteilhaft, wenn alle Module der Programme aus einem Hause stammen. Das verhindert Probleme bei der Übertragung von Daten. Der Zugriff auf die verschiedenen Datenbanken ist gesichert und die einzelnen Schnittstellen sind kompatibel.

Die Vorteile von Buchhaltungssoftware

Die passende Buchhaltungssoftware bringt Ihrem Unternehmen viele Vorteile. Sie sparen Zeit und senken die Kosten. Mit guten Programmen für die Buchhaltung sparen Sie Aufwendungen für den Steuerberater und benötigen weniger Mitarbeiter in dieser Abteilung. Sie erhalten einen genauen Überblick über die Ausgaben und die Finanzlage. Aussagekräftige Unterlagen für Banken oder Geschäftspartner erstellen Sie schnell und übersichtlich. Und bei Fragen erhalten Sie jederzeit fachkundige Hilfe von Ihrem Anbieter.

2 Antworten auf Buchhaltungssoftware – die Finanzen immer im Blick

Dirk sagt:
2. Oktober 2014 um 08:12

Ich sehe den besonderen Vorteil gerade darin, dass man quasi immer „up to date“ ist und nicht auf die Monats BWA warten muss. Gerade Unternehmen mit viel Warenbewegung aber auch mit viel Dienstleistungspower brauchen eine sichere IST Statistik. Wenn alles zeitgemäß verbucht wird (gerade bei den Kosten) hat man seine Finanzen immer im Blick. Der Anschluss an die ERP sollte schon Pflicht sein, da sich hier enorm Zeit und auch Fehler einsparen lassen.

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Neuling in der Buchhaltung sagt:
18. Oktober 2014 um 21:20

Danke für die Empfehlung, es sieht tatächlich so aus, als sei so eine Software ein sehr sinnvolles Werkzeug für die Buchhaltung. Ich werde mich noch näher dazu informieren, aber bedanke mich auf jeden Fall schon mal für den guten Hinweis, der mir hoffentlich bald die Buchhaltung erleichtern wird!

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