Buchhaltungssoftware

FH Bielefeld modernisiert Finanz- und Personalwesen

26. März 2010

Hochschule erwirbt Campuslizenz für MACH Software – Umstieg auf die kaufmännische Buchführung zum Januar 2011

Die Fachhochschule (FH) Bielefeld geht wichtige Schritte in Richtung Hochschulautonomie und modernisiert mit dem Finanz- und Personalwesen zwei zentrale Verwaltungsbereiche. So verabschiedet sich die FH Bielefeld im Rechnungswesen vom klassischen staatlichen Haushaltswesen, der sogenannten Kameralistik. Künftig setzt die Hochschule auf die kaufmännische Buchführung in Form der Integrierten Verbundrechnung. Mit dem neuen Rechnungswesen schafft die FH Bielefeld die Voraussetzungen dafür, die aus der Hochschulfreiheit gewachsenen Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume sachgerecht nutzen zu können.

Die Umstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Reform des staatlichen Hochschulwesens in Nordrhein-Westfalen. Mit dem so genannten Hochschulfreiheitsgesetz haben die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen weit reichende Kompetenzen für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen erhalten. Gleichzeitig stellt die FH Bielefeld auch das Personalwesen integriert um und richtet es auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen aus.

Die für diese Aufgabenstellung notwendige IT-Unterstützung liefert das auf öffentliche Einrichtungen spezialisierte Software- und Beratungshaus MACH AG, das sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte. „Die MACH AG hat uns fachlich überzeugt und bietet bei den Softwarelizenzen als auch den Dienstleistungen zur Einführung ein gutes Kosten-Leistungsverhältnis“, erläutert die Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung Gehsa Schnier bei der Vertragsunterzeichnung heute in Bielefeld.

Zudem habe die Spezialisierung auf die Anforderungen im öffentlichen Bereich und speziell auf Hochschulen, die Projektkompetenz und die Ergonomie der Lösung eine wichtige Rolle gespielt. Mit ihrer Entscheidung befinden sich die FH Bielefeld in guter Gesellschaft: Zum Jahres¬beginn 2010 haben allein sieben Hochschulen in Nordrhein-Westfalen den Produktivbetrieb mit der MACH Software aufgenommen, unter anderem die Universitäten Münster, Paderborn und Wuppertal sowie die Fachhochschulen Aachen und Südwestfalen.

Eine Besonderheit des Veränderungsprozesses der FH Bielefeld ist, dass das Finanz- und das Personalwesen in parallelen Vorhaben nahezu gleichzeitig umgestellt werden. So wird die hohe Integration der beiden Bereiche auch unter den neuen Anforderungen der Hochschulautonomie von Anfang an berücksichtigt. In der Personalwirtschaft sollen zusätzlich zu den bisher versorgten Bereichen auch die Reisekostenverwaltung, der Fortbildungsbereich oder die Bewerberverwaltung eine Softwareunterstützung erhalten.

Um die Integrationsvorteile der Software umfassend nutzen zu können, hat sich die FH Bielefeld für eine Campuslizenz der Software entschieden. Neben dem Finanz- und Personalwesen beinhaltet diese auch die Anwendungen für das Dokumentenmanagement sowie die elektronische Vorgangsbearbeitung und Aktenführung. „Insofern kann die FH Bielefeld künftig“, so Vizepräsidentin Schnier, „ohne weitere Lizenzkosten ergänzende Vorhaben realisieren, etwa in den Bereichen Vertragsmanagement, elektronische Drittmittelakte oder dem dezentralen elektronischen Einkauf.“

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