Buchhaltungssoftware

Buchhaltung – Weiterbildungen zahlen sich aus

24. Juli 2012

Wozu dient eine Weiterbildung des Buchhalters? Brauche ich eine Buchführungssoftware?

WeiterbildungViele Menschen haben eine relativ banale Vorstellung vom Arbeitsumfang in einem Büro: Telefonieren, Kaffee trinken, Schreibarbeiten erledigen sowie E-Mails beantworten sind die nötigsten Fachbereiche. Demzufolge beschränken sie ihre Wissenspalette auf Computer- und Kommunikationskenntnisse. Spätestens beim Lesen erster Arbeitsstellen erfährt man jedoch, dass die Buchhaltung in fast jeder Firma geschulte Arbeitskräfte sucht und es nicht ausreicht, einfach nur grundliegende Mathematik- und Zahlenkenntnisse mitzubringen. Der Umgang mit einer speziellen Buchführungssoftware wie Datev oder ähnliche Programme ist meist zwingend erforderlich. Dabei reicht es nicht zu sagen, dass man diese bei Bedarf selbstständig erlernen kann, sondern muss die Fachkenntnisse bereits im Voraus kennen.

Aus diesem Grunde sind die potenziellen Arbeitnehmer gezwungen, vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn, oder in manchem Fällen im Laufe des Arbeitsverhältnisses spezielle Weiterbildungskurse zu besuchen. Die Kosten für solche Kurse können vom Unternehmen selbst oder – falls die Weiterbildung vor der Schließung eines Arbeitsverhältnisses stattfindet – von der Arbeitskraft getragen werden. Während des Kurses, der in der Regel einige Monate dauert, erlernt der Teilnehmer nicht nur das Basis-Wissen, wenn jenes nicht schon aus dem Studium bekannt ist. Er erhält auch einen Einblick in die Praxis und lernt die Funktionen der Buchführungssoftware anzuwenden. Anschließend kann er bei erfolgreicher Kursabsolvierung in der Buchhaltung des Unternehmens einen Arbeitsplatz gewinnen und das erlernte Talent bei der Arbeit umsetzen.

Die Weiterbildung – wie werde ich eigentlich ein Buchhalter?

Es gibt verschiedene Wege, Buchhalter zu werden. Eine Methode ist der Erwerb eines Kaufmannsgehilfenbriefs. Allerdings kann man auch eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter machen. Wissen sollte man zu dem auch, dass der Beruf des Buchhalters kein rechtlich geschütztes Arbeitsgebiet ist. So können auch kaufmännische Angestellte, die über einen Kaufmannsgehilfenbrief verfügen, in der Buchhaltung arbeiten. Menschen mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung können sich für diesen Tätigkeitsbereich bedenkenlos bewerben. Voraussetzung ist dagegen die Beherrschung einer Buchführungssoftware. Eine Fortbildung richtet sich im Regelfall nach einem von der IHK vorgegebenen Plan, der mindestens 780 Unterrichtsstunden vorsieht. Die Ausbildungszeit kann sich je nachdem, ob man in Teil- oder Vollzeit daran teilnimmt, entsprechend verlängern.

Am Ende jeder Fortbildung wird eine Prüfung in der IHK gehalten. Nach erfolgreichem Abschluss kann man noch eine Weiterbildung zum Finanzbuchhalter anschließend machen. Eine Weiterbildung umfasst verschiedene Bereiche wie in etwa den Umgang mit einer bestimmten Buchführungssoftware und allgemeine finanzielle Kenntnisse, die im Unternehmen erforderlich sind. Meist bekommt der Auszubildende einen Überblick über alle Themenbereiche vorher vorgestellt. So fällt ihm die anfängliche Orientierung in dem umfangreichen Bereich der Buchhaltung leichter. Nach dem Erlernen der Theorie wird er auch Gelegenheit bekommen, praktische Übungen zu machen und Näheres zum Gebrauch der notwendigen Programme im Betrieb erfahren. Die Aufgaben bereiten ihn auf die Abschlussprüfung vor.

Welche Aufgaben kann der Buchhalter im Unternehmen bewältigen?

In der Buchhaltung wird der Angestellte verschiedene finanzielle Geschäftsvorfälle, die während der Jahre im Unternehmen anfallen, entsprechend festhalten müssen. Dazu braucht er eine Buchführungssoftware, für deren Verwendung er zuvor geschult werden muss, falls er die Kenntnisse nicht bereits anderweitig erworben hat. Er ist für die Datenverwaltung verantwortlich, muss Geschäftsbücher führen und die Zahlungsein- und ausgänge prüfen. Zu unterscheiden ist die Debitoren- von der Kreditorenbuchhaltung. Erstere bezieht sich auf Kundendaten, Letztere auf Lieferantendaten. Zu den Aufgaben des Buchhalters zählt auch die Durchführung des Jahresabschlusses sowie die Kosten- und Leistungsrechnung. In vielen Fällen muss der Buchhalter auch Wissen im Bereich Steuern und Lohnabrechnungen mitbringen.

Dies ist vor allem in Firmen der Fall, die viel mit Warenverkehr zu tun haben zum Beispiel Ex- und Import. Als Anlagevermögen werden sämtliche Güter in der Buchhaltung berücksichtigt, die langfristig im Unternehmen eingesetzt werden. Der Buchhalter hält mit Hilfe einer Buchführungssoftware sämtlichen Zahlenverkehr fest. Er steuert, kontrolliert und führt Buchungen durch, für die er immer Belege braucht. Ein Unternehmen kann nur dann gut funktionieren, wenn die Berechnung stimmt. Vor allem für große Firmen ist ein Buchhalter unerlässlich. Wer Kenntnisse in diesem Bereich hat, der hat eine gute Chance, einen guten Job zu bekommen.

 

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