Buchhaltung Grundlagen

Die Wertschöpfung in der Buchführung verstehen

31. Juli 2013

Wertschöpfung BuchführungDer Begriff Wertschöpfung fand erstmals Ende des 18. Jahrhunderts Erwähnung. Schon damals konnte er auf Prozesse in Volkswirtschaften und Unternehmen angewendet werden. Noch heute hängt der Begriff mit diesen Institutionen zusammen. In Unternehmen spielt die Wertschöpfung im Bereich der Buchführung eine wichtige Rolle. So geht man davon aus, dass ein Produkt einen anderen Wert hat, nachdem es im Unternehmen verarbeitet wurde. Vor diesem Prozess ist der Unternehmer noch von einem anderen Wert ausgegangen. Die Wertschöpfung stellt also die Differenz zwischen diesen beiden Werten dar.

Die Buchführung zählt zur sekundären Wertschöpfung

Wertschöpfungsaktivitäten, die in einem Unternehmen durchgeführt werden, sind in zwei Gruppen einzuteilen. Es wird in die primären und in die sekundären Wertschöpfungsaktivitäten unterteilt. Während sich die primären Wertschöpfungsaktivitäten mit Prozessen der Produktion auseinandersetzen, fällt die Buchführung unter die sekundären Aktivitäten.

Warum die Wertschöpfung positive Auswirkungen für die Buchführung hat

Zeichnet sich die Buchführung eines Unternehmens durch erfolgreiche wirtschaftliche Zahlen aus, dann freut das den Unternehmer. Um die Buchführung noch positiver zu gestalten, sollte die Wertschöpfung nicht außen vor gelassen werden. Bei der Wertschöpfung werden Produkte mit einem geringen Wert in welche mit einem höheren Geldwert transformiert. So ist die Wertschöpfung ein Werkzeug, welches untersucht, welche Prozesse durchgeführt werden können, um noch erfolgreicher zu agieren. Die durch die Wertschöpfung ermittelten Maßnahmen können dann zu erwartenden Einnahmen führen, welche sich in der Buchführung positiv auswirken.

Die Berechnung der Wertschöpfung

Um die Wertschöpfung zu berechnen, werden verschiedene Faktoren zugrunde gelegt. Vom Produktionswert müssen Faktoren, wie Abschreibungen, Vorleistungen und indirekte Steuern abgezogen werden. Handelt es sich beim Unternehmen um eine volkswirtschaftliche Produktion, welche Subventionen vom Staat erhält, müssen diese noch oben drauf gerechnet werden, um die Wertschöpfung zu errechnen. Nicht nur bezüglich der Einnahmen spielt die Wertschöpfung in der Buchführung eine zentrale Rolle. Da es sich ja um ein Produkt oder um eine Dienstleistung handelt, die an einen Kunden verkauft werden soll, müssen in diesem Prozess auch die Ausgaben zur Ermittlung der Wertschöpfung betrachtet werden. Diese fließen dann wieder in die Führung der Bücher ein. Zu den Ausgaben zählen Produktionskosten, die aufgewendet werden müssen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung so zu optimieren und zu gestalten, dass sie vom Endkunden abgenommen und gekauft wird. So wird aus der Ausgabe eine Einnahme, welche in der Buchführung als Gewinn vermerkt werden kann.

Die Wertschöpfung mittels Software ermitteln

Die ermittelte Wertschöpfung sollte also immer in die Buchführung einfließen, um den Gewinn zu potenzieren und zu optimieren. Um dem Steuerberater respektive dem Finanzamt nach einer Produktionsperiode ordentlich geführte Bücher zu übergeben, empfiehlt es sich, auf hilfreiche Softwarelösungen zu vertrauen. Diese Anwendungen sind sowohl offline als auch webbasiert, in einer Cloud-Lösung online verfügbar. Entscheidet sich das Unternehmen für eine webbasierte Onlineanwendung, dann hat es den Vorteil, dass es Zeit und Kosten einsparen kann. Die Server, auf denen die Daten des Unternehmens gespeichert und abgelegt werden, weisen eine hohe Funktionsfähigkeit auf und ermöglichen einen sicheren Datenzugriff von jedem internetfähigen Gerät aus. Diese Softwareanwendungen gibt es auch im Bereich des Rechnungswesens. Wer die Buchführung dank einer Software realisiert, kann alle Faktoren einfach eintragen. Auch bei der Ermittlung der Wertschöpfung können diese Lösungen hilfreich sein.

Mit einer Software die Wertschöpfung steigern

Sämtliche Faktoren der Buchführung müssen am Ende zusammengeführt werden. Anbieter von Buchführungssoftware müssen daher immer transparenter werden und kundenzentrierter arbeiten. Nur so lässt sich die Wertschöpfung im Unternehmen merklich steigern. Da die Software einerseits in der Lage ist, verschiedene Faktoren und Buchführungsprozesse zusammenzuführen und es andererseits die Möglichkeit der digitalen, direkten Datenübermittlung gibt, sparen Unternehmen Geld und Zeit, welche sie in wichtige unternehmerische Prozesse investieren können. Der Wert eines Produktes beziehungsweise einer Dienstleistung kann gesteigert werden. Die Unternehmenszahlen gestalten sich positiver und immer mehr zufriedene Kunden werden die Folge sein. Von einer Steigerung der Wertschöpfung hängt also in einem Unternehmen in sämtlichen Bereichen vieles ab. Eine Software ist auch deswegen hilfreich, weil sie bei der termingenauen und leistungsorientierten Abrechnung und Buchführung unterstützt. Umso genauer und aktualisierter die Zahlen sind, umso leichter können wertschöpfende Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden und dem Unternehmen zu wirtschaftlichen Erfolgen verhelfen.

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