Abschreibung

Abschreibung Software

30. Mai 2011

Betriebssysteme im Computer mindern den zu versteuernden Gewinn

Auch betrieblich genutzte Software gehört zum Anlagevermögen und darf deshalb entsprechend auch steuerlich abgesetzt werden. Zwar gelten für Softwareartikel andere Regeln als beispielsweise für die Büro- und Geschäftsausstattung oder dem Fuhrpark, jedoch darf und die Software regulär der AfA (Absetzung für Abnutzung) zugeführt werden.

Abschreibung von Wirtschaftsgütern aus dem Softwarebereich

Ist von der Abschreibung die Rede, so ist hier von der wirtschaftlichen Abnutzung eines Produktes die Rede. Ob und wie …

lange ein Wirtschaftsgut abgeschrieben werden kann, richtet sich nach unterschiedlichen Bedingungen und Ausgangspunkten. Der Gesetzgeber hat jedoch eine AfA-Liste erstellen und herausgeben lassen, aus der entnommen werden kann, welche Nutzungsdauer die einzelnen Wirtschaftsgüter haben. Speziell bei der Software, die sich in der Regel sehr schnell abnutzt, ist die Nutzungsdauer eher gering angegeben und der jährliche Abschreibungsbetrag entsprechend hoch. Die Anschaffungskosten sind auf rund drei bis fünf Jahre zu verteilen und können dann abgeschrieben werden. Während es den meisten Finanzämtern Recht ist, wenn die Nutzungsdauer sehr hoch ist, wollen die Steuerzahler hingegen gerne eine geringe Nutzungsdauer, da hiermit die Steuerlast oftmals erheblich gesenkt werden kann.

Abschreibung von Software – Update-Programm oder Notebook?

Wer Software abschreiben will, der muss zunächst prüfen, ob das Produkt überhaupt zu aktivieren ist, d. h., dem Anlagevermögen zugeführt werden kann. Wer einen Computer und die entsprechende Software nutzt, der benötigt in regelmäßigen Abständen die sogenannten Update-Programme. Bei dieser Software handelt es sich allerdings nicht um ein eigenständiges Wirtschaftsgut, sondern hier wird lediglich ein Verbesserungsprogramm gekauft, welches die bestehende Software erneuert. Diese Art von Software darf nicht aktiviert werden und muss direkt als Aufwand gebucht werden. Ähnlich verhält es sich auch mit den Wartungskosten, die immer mal wieder anfallen. Auch diese Kosten dürfen nicht aktiviert werden und folglich auch nicht auf das Anlagevermögen gebucht werden.

Software – selbstständige Nutzung ist Pflicht

Um ein Wirtschaftsgut abschreiben zu können, muss gewährleistet sein, dass dieses selbstständig nutzbar ist. Wer nur ein Betriebssystem für das Notebook kauft, der hat hier keine Software erworben, die auf mehrere Jahre abgeschrieben werden darf. Ein Betriebssystem ist nicht alleine nutzbar, sondern muss, um in die AfA zu kommen, gleich mit dem eigentlich PC oder dem Notebook angeschafft werden.

Immaterielles Wirtschaftsgut Software

Alle selbstständig nutzbaren Softwareprogramme haben jedoch eines gemeinsam: sie können nicht nur auf dem Computer eingesetzt werden. Ist dies der Fall, laufen sie unter der Bezeichnung immaterielle Wirtschaftsgüter, die aktiviert und auch abgeschrieben werden dürfen.

Keine allgemeingültigen Regeln zur Nutzungsdauer bei der Software

Anders als bei allen anderen Wirtschaftsgütern kann für Software keine einheitliche Nutzungsdauer angegeben werden. Die Regelungen hierfür ändern sich sehr häufig, da immer wieder neue Produkte auf den Markt kommen, die auch in ihrer Nutzungsdauer stark variieren. Wer Software abschreiben will, der wird nicht umhin kommen, das jeweilige Wirtschaftsgut in seiner Nutzungsdauer zu schätzen. Nutzungsdauer bedeutet hierbei jedoch nicht, dass der Artikel danach kaputt und nicht mehr einsetzbar ist. Software, deren Nutzungsdauer überschritten wurde, ist meist schlichtweg veraltet und somit lediglich buchmäßig wertlos.

Software AfA – Orientierungshilfe Hardware

Bei der Software AfA und der diesbezüglichen Schätzung der Nutzungsdauer sollte natürlich bedacht werden, dass die Software auch nur dann noch gebraucht werden kann, wenn die Hardware noch intakt ist. Ist der Rechner, in der sich die Software befindet, defekt und/oder nicht mehr in Betrieb, so muss meist auch die Software zeitgleich abgeschrieben werden.

Software mindert den zu versteuernden Gewinn

Selbst bei noch so undurchsichtig erscheinenden Nutzungsdauern bei den Softwareprodukten, eines haben sie alle gemeinsam: sie mindern den zu versteuernden Betriebsgewinn und wirken sich unter Umständen deshalb finanziell sehr positiv aus. Das ist gerade auch deshalb der Fall, weil Software in der Regel in höchstens drei bis fünf Jahren abgeschrieben ist und die Anschaffungskosten folglich auf nur diesen kurzen Zeitraum aufgeteilt werden müssen.

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